Informationen zum Bau eines Massivhauses
12. November 2010Wir leben heute in einer sehr schnelllebigen Zeit. Auch versuchen wir zu sparen, wo wir nur können. Da kann es vorkommen, dass die Qualität leidet. Gerade wenn es um das Thema Hausbau geht sollte man nicht am falschen Ende sparen! Denn auf die Schnelle und mit billigen Baustoffen lässt sich kein erstklassiges Haus bauen, an dem eine Familie Jahre lang ihre Freude hat.
Auch wenn selbst Fertighäuser heutzutage sehr anspruchsvoll gebaut werden können, so ist die althergebrachte Art zu bauen doch noch immer die beste. Ein Haus, das auf diese Weise gebaut wird, nennt man Massivhaus. Steine und Betonmauern bilden die Basis dieser robusten Häuser. Stein auf Stein setzen die Maurer das Haus zusammen und sorgen somit für ein solides Fundament.
Wer ein Massivhaus besitzt, der kann ordentlich an Heizkosten sparen, da ein solches Haus sehr gut isoliert ist. Denn die Wände sind dick und robust. Auch sind solche Häuser vor Orkanen oder Bränden bestens geschützt. Im Vergleich zu Fertighäusern, die oft auf Holzkonstruktionen basieren, ist die Bauweise bei Massivhäusern einfach sehr viel stabiler und widerstandsfähiger.
Doch was ist zu tun, wenn man sich dafür entschieden hat, ein Massivhaus für den eigenen Gebrauch bauen zu wollen? Es macht sehr viel Sinn, sich erfahrene Experten zu suchen, auch, wenn dies etwas kosten wird. Denn man baut schließlich nicht alle Tage sein Eigenheim! Machen Sie sich schlau, ob es in Ihrer Umgebung Architekten oder Bauunternehmen gibt, die sich auf den Bau von Massivhäusern spezialisiert haben.
Gemeinsam mit den Profis sollten Sie sich an einen Tisch setzen und besprechen, wie Sie sich Ihr eigenes Massivhaus vorstellen. Haben Sie schon das entsprechende Grundstück oder muss dieses noch gefunden werden? Wie soll der Grundriss aussehen? Welche Dachformen präferieren Sie? Kennen Sie sich mit der modernen Heiztechnik aus und wissen Sie, was Sie wollen? Solaranlagen und Wärmepumpen werden immer häufiger in moderne Hausbauten integriert.
Während Sie diese Fragen klären sollte auch stets das Thema Finanzen besprochen werden. Denn nur, wenn Sie sich auch im Klaren darüber sind, was Ihre Wünsche kosten, kann sichergestellt werden, dass Sie Ihr Massivhaus ohne große Probleme finanzieren können. Machen Sie sich schon im Vorhinein schlau, wie viel Geld Ihnen monatlich zur Verfügung steht. Denn daraus lässt sich dann ableiten, wie hoch das Darlehen sein kann, das Sie zur Finanzierung des Bau Ihres Hauses beantragen werden müssen.
Wenn es um die Planung des Baus Ihres Massivhauses geht, haben Sie mehrere Optionen: Sie können Ihr Haus alleine bauen, eine Baugemeinschaft beauftragen oder einen Hauptpartner wählen, der die wichtigsten Aufgaben für Sie übernimmt. Das kann Bauunternehmen oder ein Architekt sein. Je mehr Eigenleistung Sie am Hausbau übernehmen können, desto besser.
Sie können viel Geld sparen, wenn Sie und/oder mit der Hilfe von Freunden, Bekannten oder Familie selber einige Arbeiten übernehmen.
Seien Sie sich bewusst, dass für den Zeitraum des Baus Ihre Präsenz auf der Baustelle erforderlich sein wird. Zeigen Sie den Handwerkern, dass Sie vor Ort sind. So schaffen Sie ein freundschaftliches Verhältnis zu den Menschen, die den Bau Ihres Massivhauses verantworten und Sie haben die Kontrolle über das Geschehen. Gemeinsam mit dem Bauleiter können gegebenenfalls Probleme rechtzeitig erkannt und Abhilfe geschaffen werden. Auftretende Mängel können umgehend beanstandet werden.